Sie ist eine Romantikerin im weitesten Sinne:
Eine Grenzüberschreiterin, zerbrechlich und extrem, eine Rhapsodin und Sprach-Alchimistin.
Sie ist abgrundtief dunkel und zugleich luzid, schneehell.
Sie ist Trägerin unter anderm des Grossen Schillerpreises und hat Jahrgang 1922:
Erika Burkart, die grosse alte Dame der Schweizer Lyrik.
Gegen die zeitgenössische Feelgood-Kulturhaltung behauptet Frau Burkart:
Eine abenteuerliche Sensibilität.
Für Katastrophales, aber auch für Paradiesisches.
Um diese abenteuerliche Sensibilität zu erzählen,
bedient sich "Das Erika-Burkart-Projekt" der verschiedensten szenischen, musikalischen,
stimmlichen und tänzerischen Mittel.
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